Elena Bardina was born and grew up in Russia during times of change. She traveled across the world, lived in different places, studied art, languages, psychology and astrology.
The artist gets her inspiration from books she has read, and the people she has met along her way. Always fascinated by the variety and complexity of human nature and relationships, she reflects those impressions and emotions in her artwork.
Elena Bardina has exhibited in different countries, and many of her paintings are in private collections. She now works from her atelier in Zurich.
Sie tanzen sich zu Tode
von Vladymyr Schurawljow
Die Ausstellung von Elena Bardina ist denkwürdig – im wahren Sinne des Wortes. Die Deutschen scheinen der Künstlerin die Lust an der polychromen Malerei ausgetrieben zu haben. In ihren künstlerischen Anfängen beschränkte sich Elena Bardina zunächst auf wenige Farben; Schwarz und Abtönungen von Weiss ins Graue dominieren. In ihren ersten in Deutschland entstandenen Werken näherte sich die Künstlerin der farblichen Verhaltenheit der deutschen Romantiker des 20. Jahrhunderts an und nahm gleichzeitig einen narrativen Rückgriff vor auf die versunkene Welt ihrer ukrainischen Heimat. In ihren Pinselstrichen scheint die Musik Galiziens eingebunden zu sein das Fideln der Klezmorim schallt fröhlich und wehmütig durch das Schtetl.
Das war der Anfang einer programmatischen Entwicklung, die um ein zentrales Thema kreist. In Anlehnung an den Medienkritiker Neil Postmans mit seiner monumentalen Schrift Amusing Ourselves to Death aus den Achtzigerjahren, könnte man das Werk von Elena Bardina Dancing Ourselves to Death nennen. Doch Elena Bardina übt wohl keine bewusste Gesellschaftskritik aus. Bei ihr dreht sich vordergründig meist alles um das vermeintliche Amüsement in schicken Tanzdielen oder Ballsälen irgendwo auf der Welt, aber kaum in der Ukraine. Russischer Groove mit schepperden Gusli und Balalaika-Klängen haben hier keinen Platz. In einer grossen atmosphärischen Dichte zeigen Bardinas Bilder Menschen, die sich aus ihrer Vereinzelung und Einsamkeit zumeist schicken Lokalen zu lösen versuchen. Offenbar geht es der Künstlerin in erster Linie um die Befindlichkeit der Frauen; Männer zeigen sich neben den ausdrucksstarken Tänzerinnen zuweilen als schemenhafte Figuren.
Das «Beautiful People» ihrer Werke, grenzt sich innerhalb einer bestimmten Szene nach aussen ab. Obwohl das Farbklima bei jedem Bild bunter wird, bleiben ihre Protagonisten sprachlos. Ihrer sozialen Unterernährung mangelt es an echten Begegnungsmöglichkeiten. Statt aufeinander zuzugehen, zeigen die Figuren die ganze Kälte ihrer Ungebundenheit. Ihre Interaktion, man ahnt es, beschränkt sich auf seichten Smaltalk. Die Künstlerin schafft damit Metaphern für die Ego-Gesellschaft.
Elena Bardina pflegt einen Malduktus, der von Bild zu Bild raffinierter wird. Mit einer eigenen Mischtechnik bringt sie die Roben und Frisuren der jungen Damen zum Funkeln, einmal irisierend ein anderes Mal modisch gleissend. Die Nachtleuchtfarben der Tanzlokale schlagen in ihren jüngsten Arbeiten voll durch. Auf den bildnerischen Tanzbühnen der Künstlerin bewegen sich elegante, extravagante Menschen, die, wenn sie sich überhaupt etwas sagen, höflich entschuldigen. Abgefakte Berliner Freaks, die sie in ihrem Leben zur Genüge kreuzte, sind auf ihren Tanzbühnen nicht zugelassen. Der Sound, den man zu hören vermeint, ist auch keine Funkmusik mit einem Beat von mehr als hundert bpm. Man nimmt vielmehr vertonte Gedanken wahr, die sich tanzen lassen. Vielleicht Freetango mit den Klängen der einst Heimatlosen, Gestrandeten oder Besiegten. Eine süsse Sehnsucht romantisch und auch leicht verrückt. Die verschluckten Tränen der Tänzer und Tänzerinnen sind zwar nicht sichtbar, aber spürbar.
Elena Bardina hat eine eigene Welt erschaffen, die kontinuierlich vorwärts tanzt und dabei zusehends vereinsamt. Zu sehen sind materialisierte Empfindungen aus den verschiedenen Lebensstationen einer internationalen Künstlerin, in denen sich die Sehnsüchte der Menschen schon längst globalisiert haben.
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